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Freier

Als Freier wird im Jargon der Prostitution ein Mann bezeichnet, der für sexuelle Dienstleistungen bezahlt. Der Freier ist demnach meist der ökonomische "Handelspartner" einer Prostituierten. Gleichzusetzen ist die homosexuelle Freierschaft eines Kunden in Bezug auf Strichjungen oder Callboys. Als Bezeichnungen für Frauen in gleicher Situation haben sich entsprechende , aber selten verwendete weibliche Formen (Freierin, Kundin, Kulantin) eingebürgert.

Namensherkunft

Die Bezeichnung des "Freiers" stammt aus dem altdeutschen und freien wurde gleichbedeutend mit "heiraten" genutzt. Der Ausdruck Auf Freiers Füßen war ein anerkennender Spruch für einen Mann, der sich auf Brautschau befand.

Bezahlung

Seit Einführung des Prostitutionsgesetzes besteht in Deutschland für die Prostituierte ein Rechtsanspruch auf Bezahlung, während dies zuvor aufgrund der Sittenwidrigkeit von Prostitution nicht der Fall war. Dennoch ist die Bezahlung per Vorkasse noch immer die Regel. Freier, die nicht bezahlen wollen, werden im Jargon als "Nuttenpreller" bezeichnet. Der umgekehrte Fall, bei dem der Freier bestohlen wird, wird als Beischlafdiebstahl bezeichnet.

Anbahnung

Diskreter Kontakt wird über die Medien (Kontaktanzeigen in Zeitung und auch inzwischen TV) gesucht und gefunden, kann sich aber auch spontan im Alltag und normalen Berufsleben ergeben. In den 1970er und 1980er waren bei Nachfrage Preisauskünfte über das Telefon nicht üblich. Heute wird dies aber meist für ganz selbstverständlich gehalten. In Zeiten des Internet findet die Anbahnung auch über Erotikportale und Freierforen statt. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich in einschlägigen Nachtbars und auf dem Straßenstrich.

Straf- und ordnungsrechtliche Aspekte

Im deutschen Strafgesetzbuch taucht der Freier bisher in einer einzigen Vorschrift auf: § 182 Absatz 1 Nr. 1 StGB bedroht mit Geld- oder Freiheitsstrafe denjenigen, der mit einer Person unter 16 Jahren sexuelle Handlungen gegen Entgelt ausübt. Eine Anhebung dieser Schutzaltersgrenze von 16 auf 18 Jahre ist seit August 2006 von der Bundesregierung geplant. Im September 2006 bestätigte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) ein Gesetzesvorhaben der Bundesregierung, wonach eine Strafbarkeit der Freier von Zwangsprostituierten eingeführt werden soll.

Die bundesweiten Straftatbestände (§ 184d, 184e StGB) und Ordnungswidrigkeiten (§ 120 Absatz 1 Nr. 1 OWiG) der verbotenen Prostitution im Sperrbezirk oder der jugendgefährdenden Prostitution gelten ausschließlich für die Prostituierten selbst, nicht für deren Freier. Den Kommunen ist es allerdings möglich, in kommunalen Verordnungen auch für Freier die Kontaktaufnahme zu Prostituierten im Sperrbezirk zu untersagen und mit Geldbußen zu belegen. Derartige Verordnungen gibt es unter anderem in den Städten Düsseldorf, Leipzig, Mannheim und Stuttgart.

Wer in geschlossener Ortschaft mit einem Fahrzeug auf dem Straßenstrich mehrmals dieselbe Strecke abfährt, kann nach § 30 Absatz 1 StVO („unnützes Hin-und Herfahren“) mit einer Verwarnung oder Geldbuße belegt werden.

Auszug aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


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